Bacyra,  Hexe

     & Elsa

Mastozytom Grad 2

 

 

Ultraschall: Leber (o. B.), Nieren (rechte Niere etwas kleiner)

Röntgen: Lunge (o. B.)

 

 

Seit Mitte Mai 2014 bemerten wir an Steffis Oberschenkel eine Umfangsvermehrung, die immer größer wurde. 

 

 

30.06.14

Erste Untersuchung beim Tierarzt. Der Tumor wurde begutachtet und eine Feinnadelbiopsie gemacht. 

 

02.07.14

Leider erhielten wir eine schlechte Nachricht nachdem wir an Steffis Geschwür eine Biopsie durchführen ließen. Es handelt sich dabei um einen bösartigen Mastzellentumor.

Wenn Steffi noch keine Metastasen hat, werden wir den Tumor chirurgisch entfernen lassen und versprechen uns dadurch eine Lebensverlängerung zu erreichen. Am Dienstag wissen wir mehr.

Ich hoffe von ganzen Herzen, dass unsere "Dicke" noch längere Zeit bei uns bleiben wird! 

 

08.07.14 

Steffi konnte heute operiert werden, weil zum Glück noch keine Metastasen in den Nieren, in der Leber und in der Lunge vorhanden sind. Der Tumor wurde großflächig weggeschnitten und sie hat alles gut überstanden.

Hoffentlich können wir noch ein paar schöne Jahre mit ihr verbringen!

 

 

24.07.14

Steffi geht es schon wieder super. Die Nähte wurden entfernt und die Narbe sieht gut aus. 

Der pathologische Befund hat leider ergeben, dass es sich bei Steffis Tumor um einen Mastzellentumor Grad II/low grade (mittelgradig differenziert) handelt. Das bedeutet, dass sie durch die OP leider nicht geheilt ist und der Tumor wieder nachkommen wird. Wir haben uns trotzdem entschieden Steffi nicht weiteren Behandlungen zu unterziehen, da mit einer Bestrahlung oder Ähnlichem nur eine Lebensverlängerung von wenigen Monaten zu erreichen wäre. Sie ist so ein fröhlicher Hund und ich will ihr ihre letzte Zeit nicht noch vermiesen. Denn oft ist Hunden nach solchen Behandlungen schlecht und sie müssen erbrechen. 

Jetzt hoffen wir, dass sie noch lange rezidivfrei bleibt und wir noch einige Zeit miteinander verbringen können.

 

 

22.12.14

Leider sind bei Steffi an mindestens zwei Stellen wieder Umfangsvermehrungen zu erkennen. An der operierten Stelle und auch am Rippenbogen sind Geschwulste aufgetreten. Der Tierarzt hat uns bestätigt, dass es sich zu hoher Wahrscheinlichkeit um ein Rezidiv handelt.

Wir hoffen, dass die Tumoren nicht zu schnell wachsen und wir noch ein paar Monate mit ihr verbringen können.

 

Umfangsvermehrung rechter Oberschenkel 06.01.15

05.02.15

Steffi bekommt seit heute Therios (Antibiotikum) und Prednisolon (Cortison) für eine Woche, da ihr ganzer Schenkel seit ein paar Tagen stark geschwollen ist.

 

 

17.02.15

Die Schwellung auf Steffis Fuß ist durch die Medikamente zurückgegangen. Der Tumor selbst hat bis jetzt zum Glück nur eine Breite von ca. 4 cm und eine Höhe von fast 2 cm. Vorher hat es wie das Doppelte ausgesehen.

Sie bekommt jetzt weiter hin Prednisolon und noch ein paar Tage Antiobiotika.

 

Umfangsvermehrung 31.03.2015

 

 

29.04.15

Da der Tumor an einer Stelle zu bluten begonnen hat, haben wir uns in Absprache mit unserem Tierarzt dazu entschieden Steffi zusätzlich "Masivet" zu geben. Sie bekommt es seit fast einer Woche und bis jetzt sind keinerlei Nebenwirkungen aufgetreten. Die erste Kontrolle der Blutwerte hat gepasst und der Tumor hat seit dem nicht mehr geblutet.

12.05.

Das neue Medikament zeigt bei Steffi bis jetzt keine Nebenwirkungen (außer Müdigkeit an 2 Tagen), aber leider auch keine Wirkung. Der Tumor hat sich wieder total entzündet und an einer Stelle geblutet. Sie bekommt jetzt wieder Antibiotika.

Die zweite Blutkontrolle hat auch wieder gepasst.

02.06.

Steffi hat auf das Antibiotika wieder einmal sehr gut angesprochen. Die Entzündung ist weg und die Haut ist wieder schön blass. Zwar wächst der Tumor weiterhin, aber Steffi geht es zur Zeit super.

 

17.06.

Letzte Woche ist das Hautstück, das mit Blut gefüllt war, total aufgerissen.

Es blutete sehr stark und ich dachte, dass wir dem Ganzen ein Ende bereiten müssen. Als "letzte Chance" verpasste ich Steffi einen strengen Druckverband, den ich 24 h oben ließ. Sie hat zum Glück darauf angesprochen.

Mit täglicher Wundversorgung ist die Wunde wieder am Verheilen und man sieht, dass es von Tag zu Tag besser wird. Ich denke, dass es in rund zwei Wochen wieder vollständig verheilt ist.

Der Tumor ist ca. so groß wie ein Tennisball und die Haut darauf sieht gut aus.

07.07.

Nachdem wir aufgrund Lieferschwierigkeiten ca. 3 Tage Steffi kein Masivet verabreichen konnten und der Tumor in dieser Zeit extrem gewachsen ist, können wir jetzt nach einer Gabe von ca. 1 Woche wieder eine Verkleinerung des Tumors feststellen. Die offene Stelle (siehe Foto) ist noch nicht ganz verheilt, blutet aber nicht mehr. Der Tumor ist jetzt ca. apfelgroß. Steffi geht es gut, man merkt keinerlei Veränderung des Verhaltens.

Die Operation ist nun schon 1 Jahr her!

02.09.

Lange Zeit nach dem letzten Eintrag kann ich sagen, dass die letzten zwei Monate ein absoluter Traum waren. Steffi ging es wunderbar und der Tumor behielt seine Größe.

Gestern ging es ihr dann richtig schlecht. Sie musste sich mehrmals übergeben, hatte Durchfall und wollte nichts fressen. Der Tierarzt hat sie mit Infusionen behandelt und sie hat seit dem nicht mehr gespieben und schon wieder großen Appetit. Falls es dabei bleibt, hat sie sich "nur" einen Virus eingefangen. Es kann allerdings auch sein, dass der Tumor mittlerweile so viel Histamin produziert, dass Steffi davon schlecht wird. Mal sehen wie es weiter geht.

Zusätzlich zu Masivet und Prednisolon bekommt Steffi jetzt auch noch Omeprazol.

 

16.09.

Steffi ging es gleich nach den Infusionen wieder super. Sie hat nicht mehr gespieben und ihr war nicht mehr schlecht.

Der Tumor nässt seit ein paar Tagen.

 

30.09.
Leider ist der Tumor vor ein paar Tagen wieder aufgebrochen und nässt trotz Verbände noch immer sehr stark. Steffi ist super drauf, geht gerne spazieren und frisst wie ein Mähdrescher.

Sie bekommt jetzt noch ein letztes Mal Antibiotika und wir hoffen eine Besserung feststellen zu können.

 

20.10.
Leider konnten wir nur eine minimale Verbesserung feststellen. Ohne Verband geht es nicht mehr.
Seit gestern hinkt Steffi sehr stark am linken Vorderfuß und ist auch am Ellbogen geschwollen. Ob dies einen Zusammenhang mit dem Mastozytom hat, kann ich nicht sagen.